Kurs-A – Arbeit, Menschen, Zukunft Kontakt aufnehmen →
← Zur Startseite

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 25. September 2026 · für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

  1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über Leistungen von Kurs-A (nachfolgend „wir“). Vertragspartner sind bis zur Gründung der Kurs-A GmbH Mathias Köster und Prof. Dr. phil. Jörg Martens gemeinsam; Anschrift und Kontakt stehen im Impressum.
  2. Unsere Angebote richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen (nachfolgend „Kunde“). Verträge mit Verbrauchern schließen wir nicht.
  3. Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn wir ihnen ausdrücklich in Textform zustimmen.
  4. Für einzelne Lösungen können eigene Nutzungsbedingungen gelten, etwa für STARTKLAR Beruf. Diese gehen den vorliegenden Bedingungen vor, soweit sie etwas anderes regeln.

§ 2 Leistungen

  1. Wir erbringen insbesondere folgende Leistungen: Analysen von Aufgaben, Tätigkeiten und Anforderungen; Anforderungs- und Kompetenzprofile; die Bereitstellung digitaler Anwendungen zur Nutzung über das Internet; Einführung, Schulung, Begleitung und Auswertung sowie damit verbundene Beratungs- und Projektleistungen.
  2. Art, Umfang, Termine und Vergütung ergeben sich aus unserem Angebot oder der Auftragsbestätigung. Beschreibungen auf unseren Websites sind unverbindlich und keine Beschaffenheitsgarantie.
  3. Wir schulden die vereinbarte Leistung, nicht einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg. Insbesondere garantieren wir nicht, dass eine Stelle oder ein Ausbildungsplatz besetzt wird oder dass ein Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis zustande kommt oder fortbesteht.
  4. Ergebnisse unserer Verfahren sind Orientierungswerte und Entscheidungshilfen. Personelle Entscheidungen trifft ausschließlich der Kunde.
  5. Wir dürfen zur Leistungserbringung sorgfältig ausgewählte Dritte einsetzen, insbesondere Hosting-Dienstleister.

§ 3 Vertragsschluss

  1. Unsere Angebote sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind.
  2. Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde ein Angebot in Textform annimmt oder wir einen Auftrag in Textform bestätigen oder mit der Leistung beginnen.

§ 4 Mitwirkung des Kunden

  1. Der Kunde stellt die für die Leistung nötigen Informationen rechtzeitig und vollständig bereit und benennt eine Ansprechperson.
  2. Beteiligt der Kunde eigene Beschäftigte, etwa bei Befragungen zu Anforderungsprofilen, informiert er sie über Zweck und Ablauf und bezieht seine Interessenvertretung ein, soweit das Gesetz es verlangt.
  3. Der Kunde ist für die Inhalte verantwortlich, die er in unsere Anwendungen einstellt, und stellt sicher, dass er dazu berechtigt ist.
  4. Verzögerungen, die auf fehlender Mitwirkung beruhen, verlängern vereinbarte Fristen entsprechend.

§ 5 Nutzung digitaler Anwendungen

  1. Stellen wir eine Anwendung zur Nutzung über das Internet bereit, erhält der Kunde für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares Recht, sie für eigene Zwecke im vereinbarten Umfang zu nutzen.
  2. Zugangsdaten und persönliche Zugangslinks sind vertraulich zu behandeln und nur an berechtigte Personen weiterzugeben.
  3. Wir stellen die Anwendung mit einer Verfügbarkeit von mindestens 98 % im Jahresmittel bereit, gemessen am Übergabepunkt unseres Rechenzentrums zum Internet. Nicht als Ausfall zählen angekündigte Wartungsarbeiten, die wir nach Möglichkeit außerhalb üblicher Geschäftszeiten durchführen, sowie Störungen außerhalb unseres Einflussbereichs.
  4. Wir dürfen Anwendungen weiterentwickeln, solange der vereinbarte Leistungsumfang im Wesentlichen erhalten bleibt.

§ 6 Rechte an Ergebnissen

  1. An Berichten, Profilen und sonstigen Arbeitsergebnissen, die wir für den Kunden erstellen, erhält der Kunde nach vollständiger Zahlung ein einfaches, zeitlich und räumlich unbegrenztes Recht zur Nutzung für eigene Zwecke.
  2. Unsere Verfahren, Fragenkataloge, Auswertungslogik, Software und Vorlagen bleiben unser geistiges Eigentum. Der Kunde darf sie nicht nachbilden, weitergeben oder für Dritte nutzen.

§ 7 Vergütung und Zahlung

  1. Es gilt die im Angebot genannte Vergütung. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit diese anfällt.
  2. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Zugang ohne Abzug zahlbar, sofern nichts anderes vereinbart ist.
  3. Bei Leistungen mit Laufzeit können wir die Vergütung für die jeweilige Laufzeit im Voraus berechnen. Zugänge schalten wir frei, sobald die Zahlung eingegangen ist, wenn das so vereinbart ist.
  4. Reisekosten und Auslagen berechnen wir nur, wenn sie vereinbart sind.

§ 8 Laufzeit und Kündigung

  1. Verträge über einzelne Leistungen enden mit deren Erbringung. Verträge mit Laufzeit enden mit Ablauf der vereinbarten Laufzeit; sie verlängern sich nur, wenn das ausdrücklich vereinbart ist.
  2. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Kündigungen bedürfen der Textform.

§ 9 Datenschutz und Vertraulichkeit

  1. Verarbeiten wir im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten, schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
  2. Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich und nutzen sie nur für die Durchführung des Vertrags. Diese Pflicht gilt über das Vertragsende hinaus.
  3. Wir nennen den Kunden als Referenz nur mit seiner ausdrücklichen Zustimmung.

§ 10 Mängel

  1. Der Kunde teilt uns erkennbare Mängel unverzüglich in Textform mit und beschreibt sie so genau wie möglich.
  2. Wir beheben Mängel nach unserer Wahl durch Nachbesserung oder Neuerbringung. Schlägt dies fehl, kann der Kunde die Vergütung angemessen mindern oder, bei erheblichen Mängeln, vom Vertrag zurücktreten bzw. ihn kündigen.

§ 11 Haftung

  1. Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.
  2. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht – einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf – ist unsere Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
  3. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
  4. Die Haftungsbeschränkungen gelten auch für unsere Mitarbeitenden, Vertreter und Erfüllungsgehilfen.

§ 12 Schlussbestimmungen

  1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
  2. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand Bremerhaven. Wir dürfen den Kunden auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand verklagen.
  3. Individuelle Vereinbarungen zwischen den Parteien haben Vorrang vor diesen Bedingungen. Änderungen und Ergänzungen des Vertrags sollen in Textform festgehalten werden.
  4. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.